
Der B2C-Handel steht zu Beginn des Jahres 2026 an einem entscheidenden Wendepunkt. Trotz eines soliden Marktwachstums im E-Commerce auf über 88 Milliarden Euro im vergangenen Jahr stehen viele Unternehmen unter Druck: Die steigenden operativen Kosten drohen das Umsatzwachstum zu neutralisieren.
Die Prognosen für 2026 sind deutlich: Rund 46 % der Führungskräfte erwarten eine weitere Verschärfung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – vor allem im Fashion Bereich. Wer in diesem Marktumfeld seine Marge sichern will, muss handeln, um seinen Gewinn nicht an fragmentierte Prozesse und teure Retouren zu verlieren. Hier sind die vier entscheidenden Hebel, um Ihren B2C-Handel profitabel zu skalieren:
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Profit First – Bevor Wachstum zur Kostenfalle wird
Lange galt im E-Commerce das Credo „Wachstum um jeden Preis“. 2025 hat hier ein Paradigmenwechsel stattgefunden: Rentabilität ist die neue Kennzahl des langfristigen Erfolgs. Dieser Trend setzt sich 2026 fort, da Unternehmen ihre Budgets restriktiver zuteilen – nur noch 41 % der Unternehmen planen Budgetsteigerungen in der Produktvermarktung.
Das bedeutet: In einem Umfeld stagnierender Marketing-Budgets verschiebt sich der Fokus vom teuren Zukauf von Marktanteilen hin zur Maximierung der bestehenden Reichweite. Da jeder investierte Euro eine höhere Effizienz erzielen muss, wird Profitabilität zur einzigen Überlebensgarantie. Automatisierung ist hierbei kein Selbstzweck, sondern das notwendige Werkzeug, um Prozesse schlank zu halten und Ressourcen gezielter einzusetzen.
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Differenzierung in einem Massenmarkt
In einem gesättigten Markt ist Austauschbarkeit das größte Risiko für Ihre Marge, denn 2026 wandelt sich die Art und Weise, wie Kunden Produkte finden, fundamental: Wir treten in die Ära des Agentic Commerce ein, in der KI-Agenten zunehmend die Produktsuche, den Vergleich und sogar die Kaufvorbereitung für Endkund:innen übernehmen.
Worauf es ankommt: Sind Ihre Produktdaten so gut, dass die KI sie versteht? Das sogenannte „Daten-Dilemma“ – fragmentierte oder unvollständige Stammdaten – wird 2026 zum kritischen Entscheidungsfaktor. Ohne exzellente, strukturierte Datenqualität bleibt Ihre Marke für die digitalen Assistenten unsichtbar.
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Fokus auf große Kostentreiber: IT, Logistik und Retouren
Ein kritischer Faktor ist und bleibt das Management der Rücksendungen: Prognosen für 2025 zeigten einen Rekordwert von 550 Millionen Retourenpaketen allein in Deutschland4, während in Österreich die Quote fürs Vorjahr bei 44 % liegt.
Die operative Lösung: Der Trend für 2026 bewegt sich hin zu Smart Refunds. Integrierte Systeme entscheiden auf Basis von Echtzeitdaten, ob eine physische Rücksendung ökonomisch sinnvoll ist oder ob eine direkte Erstattung ohne Rückversand die Gesamtkosten senkt. Voraussetzung hierfür ist eine nahtlose End-to-End-Verknüpfung von IT und Logistik.
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Automatisiere, was dich bremst
Im neuen Jahr ist der Fachkräftemangel kein bloßes Ärgernis mehr, sondern ein existenzielles strategisches Risiko. Wer seine Expert:innen weiterhin mit administrativen Routinen blockiert verliert den Anschluss. Der Handel der Zukunft erzwingt eine grundlegende Umstrukturierung: Rollen müssen sich weg von der manuellen Datenpflege hin zu wertschöpfenden, kreativen und strategisch-analytischen Aufgaben verschieben.
Der technische Hebel: Angesichts steigender Inputkosten und unvorhersehbarer Lieferketten-Disruptionen ist KI kein optionaler „Wettbewerbsvorteil“ mehr, sondern eine geschäftskritische Notwendigkeit. Erst durch die vollständige Automatisierung von Bestellhandling, Zahlungsabgleich und Stammdatenpflege eliminieren Sie die Fehlerquote und schaffen die nötige Prozessgeschwindigkeit.
Fazit: Der Übergang zum Autonomous Commerce
Wir treten 2026 endgültig in die Ära des Agentic Commerce ein. Im Gegensatz zur herkömmlichen Automatisierung agieren KI-Agenten hier nicht mehr nur nach starren „Wenn-Dann“-Regeln, sondern treffen kontextbezogene Entscheidungen. Sie werden zu digitalen Assistenten, die Käufe nicht nur vorbereiten, sondern im Namen der Endkund:innen autonom tätigen. Damit wird der Autonomous Commerce zur Realität: Ein Handelsmodell, in dem sich die Lieferkette und der Kaufprozess weitgehend ohne menschliches Eingreifen selbst steuern.
Bereits heute nutzen über 35 % der Branchenentscheider:innen generative KI für Aufgaben wie Kundenservice, Texterstellung oder die Produktsuche. Während die klassische Automatisierung vor allem Finanzen und Produktion transformiert, sorgt GenAI 2026 für massive Produktivitätsschübe vor allem im Marketing und Vertrieb. Für Handelsunternehmen ist damit klar: Wer heute in die richtigen technologischen Grundlagen investiert, sichert sich langfristige Wettbewerbsfähigkeit.
Die Frage ist nicht, ob Sie reagieren müssen, sondern wie? Wir unterstützen Sie dabei, noch heute die größten Hebel für mehr Profitabilität zu identifizieren – für die Anforderungen von morgen.
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Der B2C-Handel steht zu Beginn des Jahres 2026 an einem entscheidenden Wendepunkt. Trotz eines soliden Marktwachstums im E-Commerce auf über 88 Milliarden Euro im vergangenen Jahr stehen viele Unternehmen unter Druck: Die steigenden operativen Kosten drohen das Umsatzwachstum zu neutralisieren.
Die Prognosen für 2026 sind deutlich: Rund 46 % der Führungskräfte erwarten eine weitere Verschärfung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – vor allem im Fashion Bereich. Wer in diesem Marktumfeld seine Marge sichern will, muss handeln, um seinen Gewinn nicht an fragmentierte Prozesse und teure Retouren zu verlieren. Hier sind die vier entscheidenden Hebel, um Ihren B2C-Handel profitabel zu skalieren:
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Profit First – Bevor Wachstum zur Kostenfalle wird
Lange galt im E-Commerce das Credo „Wachstum um jeden Preis“. 2025 hat hier ein Paradigmenwechsel stattgefunden: Rentabilität ist die neue Kennzahl des langfristigen Erfolgs. Dieser Trend setzt sich 2026 fort, da Unternehmen ihre Budgets restriktiver zuteilen – nur noch 41 % der Unternehmen planen Budgetsteigerungen in der Produktvermarktung.
Das bedeutet: In einem Umfeld stagnierender Marketing-Budgets verschiebt sich der Fokus vom teuren Zukauf von Marktanteilen hin zur Maximierung der bestehenden Reichweite. Da jeder investierte Euro eine höhere Effizienz erzielen muss, wird Profitabilität zur einzigen Überlebensgarantie. Automatisierung ist hierbei kein Selbstzweck, sondern das notwendige Werkzeug, um Prozesse schlank zu halten und Ressourcen gezielter einzusetzen.
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Differenzierung in einem Massenmarkt
In einem gesättigten Markt ist Austauschbarkeit das größte Risiko für Ihre Marge, denn 2026 wandelt sich die Art und Weise, wie Kunden Produkte finden, fundamental: Wir treten in die Ära des Agentic Commerce ein, in der KI-Agenten zunehmend die Produktsuche, den Vergleich und sogar die Kaufvorbereitung für Endkund:innen übernehmen.
Worauf es ankommt: Sind Ihre Produktdaten so gut, dass die KI sie versteht? Das sogenannte „Daten-Dilemma“ – fragmentierte oder unvollständige Stammdaten – wird 2026 zum kritischen Entscheidungsfaktor. Ohne exzellente, strukturierte Datenqualität bleibt Ihre Marke für die digitalen Assistenten unsichtbar.
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Fokus auf große Kostentreiber: IT, Logistik und Retouren
Ein kritischer Faktor ist und bleibt das Management der Rücksendungen: Prognosen für 2025 zeigten einen Rekordwert von 550 Millionen Retourenpaketen allein in Deutschland4, während in Österreich die Quote fürs Vorjahr bei 44 % liegt.
Die operative Lösung: Der Trend für 2026 bewegt sich hin zu Smart Refunds. Integrierte Systeme entscheiden auf Basis von Echtzeitdaten, ob eine physische Rücksendung ökonomisch sinnvoll ist oder ob eine direkte Erstattung ohne Rückversand die Gesamtkosten senkt. Voraussetzung hierfür ist eine nahtlose End-to-End-Verknüpfung von IT und Logistik.
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Automatisiere, was dich bremst
Im neuen Jahr ist der Fachkräftemangel kein bloßes Ärgernis mehr, sondern ein existenzielles strategisches Risiko. Wer seine Expert:innen weiterhin mit administrativen Routinen blockiert verliert den Anschluss. Der Handel der Zukunft erzwingt eine grundlegende Umstrukturierung: Rollen müssen sich weg von der manuellen Datenpflege hin zu wertschöpfenden, kreativen und strategisch-analytischen Aufgaben verschieben.
Der technische Hebel: Angesichts steigender Inputkosten und unvorhersehbarer Lieferketten-Disruptionen ist KI kein optionaler „Wettbewerbsvorteil“ mehr, sondern eine geschäftskritische Notwendigkeit. Erst durch die vollständige Automatisierung von Bestellhandling, Zahlungsabgleich und Stammdatenpflege eliminieren Sie die Fehlerquote und schaffen die nötige Prozessgeschwindigkeit.
Fazit: Der Übergang zum Autonomous Commerce
Wir treten 2026 endgültig in die Ära des Agentic Commerce ein. Im Gegensatz zur herkömmlichen Automatisierung agieren KI-Agenten hier nicht mehr nur nach starren „Wenn-Dann“-Regeln, sondern treffen kontextbezogene Entscheidungen. Sie werden zu digitalen Assistenten, die Käufe nicht nur vorbereiten, sondern im Namen der Endkund:innen autonom tätigen. Damit wird der Autonomous Commerce zur Realität: Ein Handelsmodell, in dem sich die Lieferkette und der Kaufprozess weitgehend ohne menschliches Eingreifen selbst steuern.
Bereits heute nutzen über 35 % der Branchenentscheider:innen generative KI für Aufgaben wie Kundenservice, Texterstellung oder die Produktsuche. Während die klassische Automatisierung vor allem Finanzen und Produktion transformiert, sorgt GenAI 2026 für massive Produktivitätsschübe vor allem im Marketing und Vertrieb. Für Handelsunternehmen ist damit klar: Wer heute in die richtigen technologischen Grundlagen investiert, sichert sich langfristige Wettbewerbsfähigkeit.
Die Frage ist nicht, ob Sie reagieren müssen, sondern wie? Wir unterstützen Sie dabei, noch heute die größten Hebel für mehr Profitabilität zu identifizieren – für die Anforderungen von morgen.








